Die beiden extremen Agrar-Initiativen verfehlen das Ziel, gefährden die regionale, einheimische Produktion und verteuern die Lebensmittel!

Die beiden Initiativen «Für sauberes Trinkwasser» und «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» gehen weit über die Themen Trinkwasser oder Pflanzenschutzmittel hinaus. Obwohl sie berechtigte Themen ansprechen, sind sie viel zu extrem und nicht zielgerichtet. Sie erschweren bis verunmöglichen die einheimische, regionale Produktion und verteuern die Lebensmittel. Erfahren Sie, warum auch die Umwelt nicht davon profitiert und welche Folgen die beiden Initiativen für Sie als Konsumentin oder Konsument und die Schweiz generell hätten:

Stefan Anderes, Egnach

Wir setzen Pflanzenschutzmittel ein, um unsere Obstbäume vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen. Machen wir das nicht, würden unsere Früchte den hohen Anforderungen von Handel und Konsumenten nicht mehr genügen.

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Andreas Boog, Beromünster

Bei einer Annahme der Trinkwasser-Initiative müssten wir gezwungenermassen auf die Direktzahlungen verzichten und aus dem ökologischen Leistungsnachweis aussteigen. Wir hätten sonst nicht genug Futter für unsere Schweine.

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Boris Keller, Vaumarcus

Auch bei biologisch angebauten Reben geht es je nach Wetter nicht ganz ohne Pflanzenschutzmittel. Das Ausfallrisiko wäre viel zu gross und für uns Produzenten nicht tragbar.

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Familie Scheurer, Wolfertswil

Wir haben nicht genügend Fläche, um alles Futter für unsere Hühner selber zu produzieren. So geht es vielen Betrieben. Mit der Trinkwasserinitiative würden wir deshalb den Import von Eiern ankurbeln.

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Eine Annahme der Trinkwasser-Initiative würde

  • die einheimische Produktion massiv einschränken, zum Teil sogar verunmöglichen.
  • den Preis von Schweizer Lebensmitteln in die Höhe treiben.
  • zu deutlich mehr Importen führen.

Eine Annahme der Pestizidfrei-Initiative würde

  • die Schweiz zum reinen Bioland machen und die Konsumenten zwingen, ausschliesslich Bioprodukte zu kaufen.
  • die Kosten für das Essen massiv erhöhen.
  • die Qualität der Produkte bedrohen.

DESHALB EMPFEHLEN BUND UND PARLAMENT:
2 X NEIN AM 13. JUNI 2021

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