Agrarinitiativen gefährden Lebensmittelsicherheit

Medienmitteilung der Allianz gegen die extremen Agrar-Initiativen vom 7. Juni 2021

Der 7. Juni ist der «Internationale Tag der Lebensmittelsicherheit». Ziel ist dieses Tages ist es, die Bedeutung der Lebensmittelsicherheit beim Schutz der Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten zu unterstreichen. Die Forderungen der Pestizidfrei-Initiative, über die am 13. Juni abgestimmt wird, gefährden eine einwandfreie Qualität der einheimischen Lebensmittel.

Wir tolerieren keine Zerstörung!

Die Vereinten Nationen in New York haben 2019 den 7. Juni zum jährlichen «Internationalen Tag der Lebensmittelsicherheit» (World Food Safety Day) erklärt. Dieser Tag soll weltweit darauf aufmerksam machen, welche Folgen verunreinigte und verdorbene Lebensmittel für die öffentliche Gesundheit haben. Gemäss globalen Schätzungen der WHO erkrankt jedes Jahr eine von zehn Personen infolge des Konsums von Lebensmitteln, die durch Bakterien, Viren, Parasiten oder andere Substanzen verunreinigt sind. Die Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen fordert alle Anspruchsgruppen, darunter Behörden, Industrie, Konsumentinnen und Konsumenten, einschlägige internationale Organisationen, NGOs und die akademische Welt zu Aktivitäten zur Förderung der Lebensmittelsicherheit anlässlich dieses Tages auf. In der Schweiz steht am nächsten Wochenende eine Abstimmung an, welche das hohe Niveau der Lebensmittelsicherheit gefährdet. Die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» fordert ein Verbot von synthetischen Bioziden. Diese spielen von der landwirtschaftlichen Produktion über die Lagerung bis hin zur Desinfektion von Verarbeitungsgeräten der Lebensmittelindustrie eine wichtige Rolle. Ein Nein zu dieser Initiative ist ein Bekenntnis für eine hohe Lebensmittelsicherheit.

Rückfragen

Urs Schneider

Urs Schneider, Kampagnenleiter, Mobile 079 438 97 17

Michel Darbellay

 Leiter Produktion, Märkte & Ökologie SBV, Mobile 078 801 16 91

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